Abfallmanagement

Abfallmanagement-Software: Nutzen und Auswahlkriterien

Wann sich digitale Abfallprozesse lohnen: Daten, Aufträge, Nachweise und Kosten zusammenführen und den Nutzen in einem überschaubaren Pilotprojekt prüfen.

Arbeitsplatz für die Einsatzplanung mit Blick auf einen Entsorgungshof

Eine Abfallmanagement-Software lohnt sich dann, wenn sie ein konkretes Problem im Betrieb löst: fehlende Belege, unklare Kosten, doppelte Datenerfassung oder schwer koordinierbare Abholungen. Prüfen Sie diese Ausgangslage zuerst und testen Sie die Lösung an einem Standort oder Materialstrom.

Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt von Standorten, Abfallarten, Partnern und vorhandenen Systemen ab. Dokumentieren Sie die wichtigsten Abläufe und entscheiden Sie, welche Informationen zentral verfügbar sein müssen. So wird aus einer allgemeinen Softwareauswahl ein prüfbarer Anforderungskatalog.

1. Bei der Entsorgung lässt sich viel Geld sparen

Für Unternehmen in Einzelhandel, Produktion oder Logistik stellen Abfälle meist vor allem einen Kostenfaktor dar. Neben externen Kosten für den Entsorger, wird intern für Verwaltung und Erfassung Personal gebunden, das Volumen und Arten der Abfälle ermittelt und nachhält. Das kostet Zeit und Geld, denn die Daten müssen ermittelt, übertragen, geprüft und ausgewertet werden. Dazu kommt die Abstimmung mit den Entsorgern, die ohne ein geschlossenes System fehleranfällig und abstimmungsintensiv ist.

Eine gemeinsame Datenstruktur verbindet Abfallarten, Mengen, Anfallstellen und Entsorgungswege. Prüfen Sie im Pilotprojekt, ob die Lösung Ihre tatsächlich vorkommenden Materialien, Einheiten und Nachweise sauber abbildet. Verlässliche Daten sind wichtiger als eine pauschale Zahl unterstützter Abfallarten.

2. Das Einhalten gesetzlicher Bestimmungen wird einfacher

Für gewerbliche Siedlungsabfälle beschreibt § 3 GewAbfV Pflichten zur getrennten Sammlung und Dokumentation sowie Ausnahmen bei technischer Unmöglichkeit oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Klären Sie die Anforderungen für Ihren Standort und halten Sie die Begründung einer Ausnahme nachvollziehbar fest.

3. Schonung der Ressourcen

Viele Materialien, die im Abfall landen, könnten wiederverwertet werden, werden jedoch trotzdem oft als Sammelabfall verbrannt. Würden Abfälle und Wertstoffe im Unternehmen getrennt gesammelt und dann jeweils spezialisierten Entsorgern übergeben, könnten knappe Ressourcen geschont und jede Abfallart auf den richtigen Entsorgungsweg gebracht werden. Die Abfallmanagement-Software Resourcify unterstützt Unternehmen dabei, mit den anfallenden Abfällen und Wertstoffen wirtschaftlich umzugehen und sie bestmöglich zu verwerten.

4. Unternehmen werden zum grünen Vorreiter und Vorbild

Recycling, Abfallvermeidung und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Herausforderungen, denen sich immer mehr Unternehmen stellen – nicht nur im eigenen Betrieb, sondern zunehmend auch entlang ihrer Wertschöpfungskette. Auch in der öffentlichen Diskussion werden Ökologie und Umweltschutz immer wichtiger, um neue Kunden zu gewinnen und das eigene Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

5. Mehr Transparenz

Mit Resourcify erhalten Unternehmen die erforderliche Transparenz, um Geschäftsprozesse zu analysieren, besser aufeinander abzustimmen und so ein Abfall- und Wertstoffmanagement zu etablieren, das effizient und wirtschaftlich ist. Reports und standortbezogene Auswertungen lassen sich bequem per Knopfdruck erstellen, weil sämtliche relevanten Informationen an zentraler Stelle vorhanden sind und jederzeit einfach abgefragt werden können. Standorte, Produktionsbereiche oder Baustellen werden ebenso erfasst wie Mengen und Volumen, Abholungen und Entsorgungen, Kosten und Erlöse. Mit wenigen Klicks lassen sich aussagekräftige, dynamische Reports erstellen, die Veränderungen im Zeitverlauf transparent machen und dabei helfen, die Ziele im Bereich Abfall- und Wertstoffmanagement zu erreichen.

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