Kreislaufwirtschaft für die Automobilindustrie

Jeder Schritt Ihres Rückgewinnungsprogramms in der Automobilindustrie, verbunden.

Von Demontage und Logistik bis zu Recycling und Reporting verbindet Resourcify jeden Schritt der Rückgewinnung von Aluminium, Kupfer, Kunststoffen und kritischen Rohstoffen. Starten Sie mit einem Stoffstrom und skalieren Sie dann über Werke und Märkte hinweg, mit der Software, dem Partnernetzwerk und der operativen Unterstützung, die Sie brauchen.

  • ZF
  • Rolls-Royce
  • und weitere führende Unternehmen der Automobilindustrie
Karosserie in der Fertigung neben einem Roboterarm

Material Stoffstrom für Stoffstrom zurückgewonnen

Lückenlose Nachverfolgung jeder Charge

Sekundärmaterial für Ihre Quoten

Eigene Rohstoffversorgung sichern
Der Wert

Der Business Case für Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie

Altfahrzeuge, Altteile und ausgediente Anlagen enthalten Kunststoffe, Aluminium, Kupfer und kritische Rohstoffe, die oft im Mischschrott oder in der Shredderleichtfraktion verschwinden. Ein nachverfolgbares Rückgewinnungsprogramm hält dieses Material für Sie verfügbar und liefert die Nachweise, die Rezyklatvorgaben wie die Kunststoffquote der Altfahrzeugverordnung verlangen.

  1. Rezyklatquote

    Die Kunststoffquote der Altfahrzeugverordnung erfüllen

    Ab 2032 brauchen neue Fahrzeugtypen 15 % Kunststoffrezyklat, ein Fünftel davon aus Altfahrzeugen. Eine Massenbilanz verfolgt jede Charge Kunststoffteile vom Demontagebetrieb bis zum Rezyklat, als Nachweis für die Quote.

  2. Materialrückgewinnungsquote

    Mehr aus jedem Altteil zurückgewinnen

    Aluminium, Kupfer, Kunststoffe und Magnete gehen an Verwerter, die zum jeweiligen Stoffstrom passen, statt im Mischschrott zu verschwinden.

  3. Lückenlose Nachverfolgung

    Wissen, wo Ihr Material in jeder Phase ist

    Jede Charge wird vom Demontagestandort oder Werk bis zum Verwerter erfasst, sodass Sie wissen, wo Ihr Material ist und wie viel es ist.

Stoffströme

Stoffströme, die sich zurückzugewinnen lohnen

Fahrzeuge und Produktionsanlagen enthalten am Ende ihrer Nutzung wertvolles Material. Wer es Stoffstrom für Stoffstrom zurückgewinnt, erhält Sekundärmaterial für Rezyklatvorgaben und wird unabhängiger von Primärrohstoffen.

Entdecken Sie die Stoffströme, die Resourcify mit Ihnen gestalten, steuern und nachverfolgen kann.

  • Karosserieteile aus Aluminium

    MotorhaubenTürenSeitenteileHeckklappen

  • Kupfer-Kabelbäume

    KabelbäumeKabel

  • Kunststoffteile

    StoßfängerInnenverkleidungenWeitere Kunststoffteile aus Altfahrzeugen

  • E-Motoren und Seltenerdmagnete

    Servomotoren aus ProduktionsroboternFördertechnikmotorenPermanentmagnete

  • Anlagen

    RoboterProduktionsmaschinenAusgemusterte Anlagen

So funktioniert es

Vom demontierten Fahrzeug zum Sekundärmaterial

Resourcify verbindet jeden Schritt zwischen Ihrem Demontagezentrum und dem Verwerter. Wir koordinieren Logistik und zertifizierte Recyclingpartner für jeden Stoffstrom, während jede Gitterbox, jeder Lieferschein und jeder Wiegeschein in unserer Software erfasst wird. So sehen Sie jederzeit, wo Ihr Material ist, wie viel es ist und wie viel Sekundärmaterial daraus geworden ist.

Die Software entdecken

Demontiert und sortiert

Fahrzeuge werden in Ihrem Recyclingzentrum oder bei einem Partner demontiert. Motorhauben und Türen, Kabelbäume und Kunststoffteile werden nach Material in gekennzeichnete Gitterboxen sortiert, und jede Abholung wird in unserer Software angefragt.

Rückverfolgbarkeit

Als eigene Chargen abgeholt

Jedes Material verlässt den Standort als eigene Charge, mit Lieferschein und Wiegeschein. Der Verwerter bestätigt den Eingang anhand dieser Belege, sodass Ihr Aluminium, Kupfer und Kunststoff getrennt vom Mischschrott bleiben.

Von spezialisierten Verwertern aufbereitet

Aluminium geht zur Schmelze, Kabelbäume gehen zum Kabelrecycler und Kunststoffe zum Kunststoffverwerter. Jeder Verwerter meldet, was aus jeder Charge entstanden ist.

Nachweis

Als Sekundärmaterial erfasst

Input und Output werden bei jedem Schritt bilanziert, sodass Sie zeigen können, wie viel recyceltes Aluminium, Kupfer oder Kunststoff aus Ihren Fahrzeugen stammt, als Nachweis für Rezyklat- und Sekundärmaterialquoten.

Berichtet

Mengen, Verwertungsquoten und Sekundärmaterialanteile werden je Standort, Material und Markt zusammengeführt, bereit für Nachhaltigkeits- und regulatorisches Reporting.

SO FUNKTIONIERT’S
Charge abgeholtVereinfachte Softwareansicht · fiktive Daten

Ein Standort fragt eine Abholung an. Der Entsorger bestätigt den Termin. Wiegeschein und Rechnung bleiben mit der Abholung verknüpft.

SO FUNKTIONIERT’S
Gewicht und Eingang bestätigtIllustrierter Wareneingang · fiktive Demodaten

Eine illustrierte Lieferung trifft am Northwind Hub ein. Ein Artikel-Scan am Desktop identifiziert den Rücklauf NW-0084. Alternativ öffnet ein Smartphone-Scan des QR-Codes am Behälter CT-0084 den mobilen Wareneingang und den zugehörigen Rücklauf. Beide Wege führen zum gleichen bestätigten Eingang von 38 kg im Elektronik-Rücknahmebereich. Herkunft aus München und Artikelidentität bleiben erhalten. Die Szenen basieren vereinfacht auf den tatsächlichen Ansichten für Wareneingang, mobilen Wareneingang und Materialfluss. Alle Daten sind fiktiv.

SO FUNKTIONIERT’S
Gesamtangebot prüfenVereinfachte Softwareansicht · fiktive Angebote

Partner reichen Verwertungsangebote mit Preisen und Bedingungen ein. Ihr Team vergleicht die Positionen und stellt eine Auswahl zur Prüfung zusammen. Das fiktive Gesamtangebot beträgt 340 Euro netto. Es wird nicht automatisch vergeben.

SO FUNKTIONIERT’S
Zertifikat exportierenVereinfachte Softwareansicht · fiktive Daten

Eine fiktive Elektronikproduktlinie nutzt 60 Tonnen angerechnetes recyceltes Material bei 100 Tonnen Produktionsbedarf: 40 Tonnen Aluminium und 20 Tonnen Stahl. Der Bericht zeigt Jahresvergleiche, Quellchargen, Übergabenachweise und ein PDF-Zertifikat mit Geltungsbereich, Mengen, Zuordnung und Nachweisen. Dies ist eine vereinfachte Darstellung des Berichts- und Zertifikatsablaufs im Produkt mit fiktiven Daten.

SO FUNKTIONIERT’S
Verwertungsbericht exportierenVereinfachte Softwareansicht · fiktive Daten

Zwei Dokumente werden der Abholung NW-1042 zugeordnet. Abholung, Wareneingang und Output behalten ihre Quelldatensätze. Fiktive Zahlen zeigen 2.400 kg Eingang, 2.160 kg Rückgewinnung und 240 kg erfassten Verlust. Die Berichte umfassen Jahres-, Abfall-, Post-Consumer- und Lieferkettenberichte sowie den PowerPoint-Export für Management-Präsentationen.

Business Case Studio

Simulieren Sie Ihr Programm, bevor Sie sich festlegen

Starten Sie mit Ihren Demontagezentren und Werken: wie viele Fahrzeuge und Teile anfallen, welche Materialien sie enthalten und welche Verwerter jeden Stoffstrom übernehmen könnten. Vergleichen Sie Direktrouten mit Konsolidierungs-Hubs und sehen Sie, wie Mengen und Entfernungen den Business Case je Material verändern, bevor die erste Gitterbox bewegt wird.

Business Case Studio entdecken
SO FUNKTIONIERT’S
Northwind · DemoNW
BUSINESS CASE STUDIO / SZENARIO

Das gesamte Rücknahmenetzwerk auf die Karte bringen.

32 Standorte · drei regionale Hubs
StandorteHubsVerwertungspartner
Zurückgegebene ElektronikRegionale BündelungWiederverwendung & Verwertung
WEGE VERGLEICHEN

Direkte Wege mit regionalen Hubs vergleichen.

Abholung → Bündelung → Verwertung
StandorteHubsVerwertungspartner
Direkt zum Recycler1,70 € / kg

Einzelne Standortabholungen

Über regionale Hubs0,90 € / kg

Gebündelte Verwertungsmengen

Beispielhaftes Kupferszenario bei 40 t / Jahr
BUSINESS CASE / KOSTEN UND MENGE

Erkennen, ab wann sich Verwertung lohnt.

Über regionale Hubs€ / kg Kupfer
Rückgewinnungskosten0,90 €/ kg
Direkt zum Recycler€ / kg Kupfer
Rückgewinnungskosten1,70 €/ kg

Beispielszenario für Kupfer · Transport und Verarbeitung enthalten

Den Business Case prüfenVereinfachte Softwareansicht · fiktive Daten

Standorte und Verwertungspartner einzeichnen, einen möglichen Konsolidierungshub ergänzen und direkte Route und Hub-Route vergleichen. Anschließend Materialerlöse den Annahmen für Transport und Verarbeitung gegenüberstellen.

  • Demontagestandorte, Stoffströme und Verwerter auf einer Karte
  • Direkte Routen im Vergleich mit Konsolidierungs-Hubs
  • Zurückgewonnener Wert je Material im Vergleich mit Sammel- und Aufbereitungskosten
Warum jetzt

Seien Sie den wachsenden Erwartungen an Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie voraus

Gesetzgeber und Kunden fragen zunehmend, was mit Fahrzeugen, Batterien und Teilen am Ende ihrer Nutzung geschieht. Resourcify hilft Ihnen, mehr Material zurückzugewinnen, Sekundärrohstoffe zu sichern und die nachverfolgbaren Aufzeichnungen aufzubauen, die Rezyklat- und Herstellerverantwortungsvorgaben verlangen.

  1. Seit Aug. 2025EU-BatterierücknahmeHersteller, auch Autohersteller, die Traktionsbatterien in Verkehr bringen, nehmen diese kostenlos zurück und finanzieren Sammlung und Behandlung.
  2. Jan. 2027EV-Batteriegesetz New JerseyDas erste US-Gesetz zur Herstellerverantwortung für Traktionsbatterien: Fahrzeughersteller kennzeichnen Antriebsbatterien ab Januar 2027 und setzen anschließend genehmigte Rücknahmepläne um.
  3. Feb. 2027EU-BatteriepassJede in der EU in Verkehr gebrachte Traktionsbatterie erhält einen digitalen Batteriepass, der sie bis zur Verwertung begleitet.
  4. Sep. 2029Herstellerverantwortung für AltfahrzeugeAutohersteller werden für Sammlung und Behandlung ihrer Altfahrzeuge verantwortlich und erstellen eine Kreislaufstrategie.
  5. Sep. 2032Rezyklat-Kunststoff in FahrzeugenNeue Fahrzeugtypen brauchen 15 % Kunststoffrezyklat, ein Fünftel davon aus Altfahrzeugen, sowie einen digitalen Kreislaufpass; ab 2036 sind es 25 %.

Die Altfahrzeugverordnung (EU) 2026/1738 ist am 13. August 2026 in Kraft getreten und gilt ab dem 1. September 2028.

Zusammenfassung zur Orientierung, keine Rechtsberatung.

So starten wir

Mit einem Stoffstrom starten, dann auf demselben Setup skalieren

  1. Heute

    Exploration

    Wir wählen mit Ihnen den ersten Stoffstrom, die Standorte und Verwerter aus und erheben, was heute verschrottet wird.

  2. Danach

    Simulation

    Ihre Rückgewinnungsroute von Anfang bis Ende abgebildet: Partner, Materialflüsse, Massenbilanz und Business Case, bevor sich etwas bewegt.

  3. Dann

    Pilot und Roll-out

    Ein Pilot mit einem Stoffstrom und einem Standort, dann weitere Materialien, Werke und Märkte auf demselben Setup.

Fragen, die uns Automobilhersteller stellen

Können wir mit einem einzelnen Stoffstrom starten?

Das ist meist der beste Einstieg. Eine erste Kampagne kann ein Material abdecken, etwa Aluminium-Karosserieteile aus einem Demontagebetrieb, mit einem Verwerter. Wenn Prozess und Daten funktionieren, können weitere Stoffströme und Standorte auf demselben Setup folgen.

Können wir mit unseren bestehenden Recyclingpartnern weiterarbeiten?

Ja. Viele Hersteller haben bereits Verwerter und Entsorger, denen sie vertrauen. Wir binden sie an die Software an und können für Stoffströme ohne Partner weitere aus unserem Netzwerk ergänzen.

Wie wissen wir, wo unser Material gerade ist?

Jeder Behälter und jede Charge wird erfasst, wenn sie Ihren Standort verlässt. Lieferscheine und Wiegescheine kommen bei jeder Übergabe hinzu, sodass Sie sehen, wo das Material ist, wie viel es ist und wer es gerade hat.

Wie passt das zu unseren bestehenden Systemen?

Sie können ohne Schnittstelle starten: Lieferscheine und Wiegescheine lassen sich hochladen oder per E-Mail weiterleiten. Wo es sinnvoll ist, können Daten später über unsere API mit Ihren Systemen ausgetauscht werden.

Zählt Kunststoff aus unseren Altfahrzeugen für die neuen Rezyklatvorgaben?

Ab 2032 müssen 15 % des Kunststoffs in neuen Fahrzeugtypen recycelt sein, und ein Fünftel davon muss aus Altfahrzeugen stammen. Um dafür Ihren eigenen Kunststoff zu nutzen, müssen Sie zeigen, woher er kommt. Resourcify erfasst jede Charge Kunststoffteile vom Demontagebetrieb bis zum Verwerter, sodass Sie diesen Nachweis haben.

Kann zurückgewonnenes Material wieder in unsere eigenen Fahrzeuge fließen?

Aluminium ist ein guter Startpunkt. Mit einem Automobilhersteller haben wir einen Weg aufgebaut, auf dem Aluminium-Karosserieteile aus demontierten Fahrzeugen als eigene Charge gesammelt und zu neuer Legierung umgeschmolzen werden. Die Massenbilanz zeigt, wie viel Sekundärmaterial aus Ihren eigenen Teilen stammt, sodass Sie den Wiedereinsatz planen können.

Hat jeder Stoffstrom einen positiven Business Case?

Nicht immer. Aluminium und Kupfer tragen sich meist selbst. Andere Stoffströme, etwa Seltenerdmagnete in kleinen Mengen, können heute mehr kosten, als sie einbringen, und lohnen sich vor allem für Versorgungssicherheit oder regulatorische Vorgaben. Die Simulation berechnet das für Ihre Mengen, sodass Sie wissen, mit welchen Stoffströmen Sie starten.

Bringen Sie einen Stoffstrom mit, wir skizzieren seine Rückgewinnungsroute.

Im ersten Gespräch betrachten wir einen Stoffstrom und skizzieren die Rückgewinnungsroute, die Partner und welche Fragen eine Simulation beantworten würde.

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